Herbst

Das Sterben schwillt mit jeder bunten Stunde
In Abendgold getauchte Agonie
Mit rotem Weinlaub deck ich meine Wunde
Und glaubte doch, ich stürbe nie

Der Sturm reißt wild die Blätter von den Bäumen
Sie tanzen nicht, das redet man sich ein
Er reißt auch mich aus meinen Träumen
Erinnert mich, ein Blatt zu sein.

———————-
Alter Schmacht,
aber in genau der Stimmung bin ich jetzt, obwohl der Sturm fehlt

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6 Gedanken zu “Herbst

    1. Genau da wollte ich mit dem Text hin.

      Aber verlier darüber deinen Zorn nicht , mach das.
      Und dann kannst du mal sehen wieviel Platz hinter so einem Brustbein ist. Für frische Luft. Und dergleichen.
      Drück dich auch

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