Neumond

Sie sah den Mond
die Welt begann zu schwanken
und Sehnsucht stieg
wie Kälte von den Füßen auf
in Gedanken

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5 Gedanken zu “Neumond

  1. Darf ich Dich meine Variante wissen lassen?:



    und Sehnsucht stieg
    als Kälte von den Füßen auf
    schon in Gedanken

    Das ließe mehr Spielraum für die Vorstellung, w i e im Detail die Situation aussieht:
    Kälte wäre kein ‚platter‘ Vergleich, sondern eine Metapher, die vieles denken/spüren lässt, viele Realitäten umfassen kann. (Vgl. meine „Theorie der Lyrik“: http://www.maierlyrik.de/blog/2007/01/01/theorie-der-lyrik/ : „Deshalb mag ich Vergleiche mit “wie” nicht so sehr, wenn genausogut davon ausgegangen werden kann, dass Identifikationen in den verglichenen Bildern, Gegenständen, Situationen, Begebenheiten usw. auftreten (könnten). Wenn aber davon n i c h t ausgegangen werden kann, finde ich wie-Vergleiche meistens platt.“
    und
    „Ich verstehe sogar Lyrik überhaupt so, dass sie nicht die reale Welt, auch nicht reale Gefühle, Stimmungen usw. einfach abbildet, ohne dass Beziehungen zu anderen Welten mitspielen.“

    Verzeihung. Ich wollte nicht besserwisserisch sein, nur meine Position darlegen.

    Die Stimmung Deines Gedichts finde ich sehr dicht.

    Liebe Grüße
    Helmut

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