Die Alte

Zwei bis drei Tropfen, sprach sie, müssten reichen

Bild: wikimedia, public domain

Es sei als  spüre man es kaum
Ich sah die Wände um mich weichen
Und glaubte noch an einen Traum

Sah ringsum glutumtoste Schluchten,
Sah Felsen brechen unter ihrem Hauch
Ich spürte Augen die mich suchten
Ein Flüstern: sieh, so bist du auch

Statt meiner Arme wuchsen Schwingen
Leicht glitt ich über schwere See
Begann ein altes Lied zu singen
Das ich bei Tage nicht versteh

*

Zwei bis drei Tropfen, sprach sie, müssten reichen
dann, endlich, wär ich ihresgleichen….

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8 Gedanken zu “Die Alte

      1. … und wegen der Titel braucht sich nun wirklich niemnd Sorgen machen, diese Dinge sind ja eher publikationstechnisch als inhaltlich bedingt ….

  1. Eine bedrückende Geschichte, die diese Ballade erzählt. Die „zwei bis drei Tropfen“ sind wohl der Falke der Novelle, die zu dieser Ballade verkürzt wurde.
    Mit dem Titel könntest Du Recht haben. (Da grüble ich noch drüber 😉 ) .

    Liebe Grüße
    Helmut

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