Niemandsland

hier weiden unfruchtbare Herden
in diesen Furchen wächst nichts an
hier wohnt das unbeweinte Sterben
für den, der keine Schilder lesen kann

Hier lebt er, in der menschenlosen Brache
malt Schilder, Bilder, Verse auf Papier
diesseits kennt er nicht die Sprache
jenseits fehlt der Mut zum Wir

Hier gräbt er tags die Gruben für Verlangen
schürft tief nach seinem innern Grund
er ist noch niemals von hier fortgegangen
doch in den Nächten träumt er bunt

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